Pöhl Stefan: Lernbiographien von ErwachsenenbildnerInnen. Lebensgeschichtliche Einbettung der erwachsenenbildnerischen Lern- und Lehrgegestände von vier Südtiroler EwachsenenbilderInnen. (Diplomarbeit) Innsbruck 1998.
Die
Biographische Methode
Mein
methodisches Vorgehen steht fest. Es ist jenes, das ich bei BLAUMEISER gelernt
und an einem kleinen verkürzten Forschungsprozeß erprobt habe. Was
sich dabei für mich damals als falsches Vorgehen herausstellte, kann ich
nun diesmal versuchen besser zu machen . Es handelt sich bei dieser
Diplomarbeit also eigentlich um eine erstmalige komplette Anwendung der
Methode, mit der ich damals bei BLAUMEISER ausgestattet wurde, speziell:
- was
die Hebung der Qualität der Narrationen im Interview,
- die
Bearbeitung mehrerer Interviews in ihrer ganzen Länge, und somit
- die
Validierung aus einer gründlichen Analyse der narrativen Passagen
- und
was die Verknüpfung der Ergebnisse der Bearbeitung mit von außen
herangetragener Theorie betrifft.
Das
Ziel, das ich in methodischer Hinsicht mit dieser Diplomarbeit verfolge, ist
es, mich wenigstens auf diesem einen Pfad des methodischen Vorgehens
auszukennen. Deshalb nun auch vorab ein Nachvollzug dieser Methode und unter
“Methodische Standortbestimmung von BLAUMEISERs Vorgehen im Feld
qualitativer Sozialforschung” eine Standortbestimmung innerhalb der
Optionen, die qualitatives Vorgehen bietet. Mit Literatur bin ich dabei
hauptsächlich wie folgt ausgestattet:
- BLAUMEISER,
Heinz: Vom Transkript zum Artikel. 1997.
- BOHNSACK,
Ralf: Narratives Interview. 1991.
- FLICK,
Uwe: Stationen des qualitativen Forschungsprozesses. 1991.
Unter
dem Begriff der “biographischen Methode” sind zwei Bereiche
zusammengefaßt: Die Biographieforschung, welche eine spezielle Methodik
der Datenerhebung und Dateninterpretation bedingt und in gleitendem
Übergang dazu die Biographiearbeit, die entweder für sich stehen kann
oder für didaktische und sozialpädagogische Arbeit unterstützend
eingesetzt werden kann.
© 1998 