Ahnentafel von Stefan Pöhl Im "Dynamic Family Tree" kann jede Person als Ausgangspunkt für die Ahnentafel festgelegt werden. Dazu den hellblauen Pfeil "Besitzer wechseln" anklicken. |
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Letzte Aktualisierung: Februar 2009 |
Außer Arnau befinden sich alle Orte in Südtirol. In der Liste unten stammen genaue Angaben zu Besitz und Bauernschaft meist aus Dorfbüchern. Wo solche fehlen, sind in untenstehender Liste zur zeitlichen Bestimmung die Eintragungen (Geburt, Heirat, Tod) in Kirchenbüchern herangezogen. Die in der Liste genannten Personen sind im "Dynamic Family Tree" mit den gelben Buttons "Namensliste" oder "Schuchfunktion" auffindbar (allerdings noch nicht jene mit braunem Text, die werden erst ab der nächsten Aktualisierung entalten sein).
| Pamer | St. Leonhard in Passeier / Fartleis | Oberfartleishof |
| Moos in Passeier / Platt / Magfeld | Untermagfeldhof | |
| Pöhl (geht in Bacher auf) | St. Leonhard in Passeier / Glaiten | Äußerer Egghof, Beginn 18 Jh. (Michael Pöhl im KB) bis mindestens 1790 (Übernahme durch Jakob Bacher) |
| Bacher | St. Leonhard in Passeier / Schlattach / Aicha | Pöltengut, Mitte 18. Jh. (Christian Bacher im KB) bis 1890 (Tod von Alois Bacher) |
| St. Leonhard in Passeier / Glaiten | Äußerer Egghof, 1756 (Heirat von Joseph Bacher) bis 1853 (Verkauf durch Johann Bacher) | |
| Gufler | St. Leonhard in Passeier / Schlattach | Niedersteingut, Beginn 18 Jh. (Johann Gufler im KB) bis 1819 (Übernahme durch Josef Dandler). Oberhalb von Stein befindet sich Gufl mit dem Guflerhof, laut Josef Tarneller (zitiert im Dorfbuch St. Leonhard) "Ursitz der weit verbreiteten Gufler". |
| St. Leonhard in Passeier / Schlattach / Aicha | Hinterer Kortlerhof, Mitte 18. Jh. (Markus Gufler im KB) bis ca. 1816 (Verkauf durch Peter Gufler) | |
| St. Leonhard in Passeier / Gomion | Oberes Langwiesgut, 1816 bis 1833 (Kauf und Verkauf durch Peter Gufler) | |
| (Pirpämer), Pirpamer | St. Martin in Passeier / Flon | Auerhof, mindestens 1629 (Geburt von Andreas Pirpamer) bis mindestens 1912 (Geburt von Anna Pirpamer). Zeitgleich mit den ersten Nennungen im KB werden auch Pirpamer am Pirpamerhof genannt. In der Ahnentafel sind ab Anton Pirpamer geb. 1815 auch einige Pirpamer-Familien außerhalb des Auerhofs erfasst. |
| (Schweiggl), Schweigl | St. Martin in Passeier / Hinteregg | Oberorthof, mindestens 1692 (Tod von Andreas Schweigl) bis mindestens 1781 (Tod von Anna Schweigl) |
| Erb | Riffian / Tschenn | Außermoarhof, ... bis ... (Tod von Maria Erb) |
| Lamprecht | Riffian | Rädermacher am Maurbaumhof |
| Riffian / Tschenn | Außermoarhof, 1837 (Heirat von Johann Lamprecht) bis 1897 (Tod von Anna Lamprecht) | |
| Pöl, (Pöel), Pöll, Pöhl | St. Martin in Passeier / Christl bzw. Hinteregg | Wegerhof, mindestens 1682 (Tod von Maria Oberprantacher) bis mindestens 1838 (Geburt von Michael Pöhl) |
| Riffian / Vernuer | Innerpircherhof, frühestens 1838 (Geburt von Michael Pöhl) bis 1885 (Tod von Michael Pöhl) | |
| Riffian / Tschenn | Außermoarhof, 1866 (Heirat von Joseph Pöhl) bis heute | |
| Furggerhof, spätestens 1896 (Tod von Joseph Pöhl) bis heute | ||
| Bognerhof, ca. 1919 bis 1943 Pacht (Alois Pöhl) | ||
| Arnau / Hohenegg in Slowenien | ??hof, 1943 bis 1944 (Alois Pöhl) |
Insgesamt kommen 4 Pöhl-Linien vor: Die beiden in der Tabelle aufgeführten vom Wegerhof in St. Martin und vom Äußeren Egghof in St. Leonhard, dazu kommen die Linien von Simon Pöhl bis Franziska Pöhl (* Moos / Rabenstein) und von Martin Pöhl am Hoferhof in Moos / Platt und dessen Sohn Georg.
| Ungericht | ||
| Waldner | Dorf Tirol | Lindenhof ? |
| Malleier | Mais ?, Völlan ? | |
| Sonneburger, Sonnenburger | Algund / Mitterplars | Sticklergut, mindestens 1800 bis maximal 1908 |
| Wieser | Mais ?, Völlan ? | |
| Prantl | Kuens | Schweiglhof, 1756 bis 1905 (Tod von Mathias Prantl) |
| Hilberhof | ||
| Mairhof, 1830 (Kauf durch Anton Prantl) bis 1912 (Tod von Alois Prantl) |
| Fischnaller | Tils | Zimmermannhof |
| Rabensteiner | Villanders / St. Moritz | Taschhof, 1890 bis heute |
| Mock | Barbian | |
| Mur | Wangen am Ritten ? | |
| Barbian / Saubach | Bischofhof ... bis heute |
Weitere Hilfsmittel:
Zu Beginn dieser Familienforschung im Frühjahr 2004 kannte ich ca. 50 Personen aus meiner Verwandtschaft, im Großen und Ganzen nur meine Onkel und Tanten, fast alle Cousins und Kusinen und von den Großeltern nur eine Großmutter.
Erzählungen meiner Mutter und meiners Vaters: Am Jahresende 2004, nach dem Abschluss der Rekonstruktion der meiner Mutter und meinem Vater bekannten Verwandtschaft, ist meine Ahnentafel auf ca. 250 Personen angewachsen. Weitere 150-200 Personen sind mir nur ihrer Existenz nach aber ohne Daten wie vollständiger Namen usw. zur Kenntnis gekommen. Dabei reichen die in obiger Ahnentafel aufgezeichneten Verbindungen manchmal, wenn die entsprechenden Personen relevant für meine Mutter oder meinen Vater waren, auch zu entfernteren Verwandten und ausgiebiger in die Familien von Angeheirateten hinein. Von meinen direkten Vorfahren hatte ich an dieser Stelle Kenntnis von 7 Urgroßeltern und einer Großmutter.
Dorfbücher habe sich in mehrfacher Hinsicht als wertvolle Ergänzung herausgestellt: Zuersteinmal haben sie Ergänzungen zu manchen Personen aus den Erzählungen meiner Mutter und meines Vaters geliefert. Das Dorfbuch von Kuens mit seiner umfangreichen Aufarbeitung der Höfegeschichte aus Grundbüchern usw. hat mir im Herbst 2006 das Zückverfolgen der Familie Prantl bis in die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erlaubt. Bei der Arbeit mit Kirchenbüchern sind mir dann die Auflistungen von Höfen in den Dorfbüchern eine wichtige Hilfe geworden.
Aus Kirchenbüchern habe ich dann erstmals im Frühjahr 2007 recherchiert: Die Familie Prantl in Kuens und die Familie Pöhl in Riffian. Seit Herbst 2009 recherchiere ich die Pöhl-Linie aus den Kirchenbüchern von St. Martin in Passeier.
Bemerkt sei hier noch eine Erfahrung, die mir (der ich von der Biographie-Forschung und -Arbeit herkomme) das Fortschreiten meiner Familienforschung eingebracht hat: Die Phase der Interviews mit meiner Mutter und meinem Vater brachte mir ein Gefühl der Verankerung durch all diese neu kennengelernten Personen und deren Lebensorte. Der Eindruck der Verankerung an Orten, also im Falle meiner Vorfahren vor allem an Bauernhöfen, verliert sich nach dem Beginn der Auswertung schriftlicher Quellen aber schnell, es ergibt sich über längere Zeiträume gesehen bei den meisten Höfen ein Bild von häufigem Wechsel der darauf lebenden Familien. Und sogar die Verankerung im Namen wird instabil, Familiennamen haben sich im Laufe der Zeit manchmal abgewandelt. Statt der in der Beschäftigung mit den Vorfahren gesuchten Feststellung von Stabilitäten dominiert also immer mehr der Eindruck von Mobilität und Veränderung.
Dazu kommt noch, dass der Gehalt der schriftlichen Quellen sehr viel dürftiger ist, als es die oft weitreichenden Beschreibungen von Personen in den Interviews sind. Es existieren nur mehr rudimentäre Daten (Geburt, Heirat, Beruf, Kinder, Tod), und diese oft auch mangelhaft und jedenfalls nur über einen wenige Jahrhunderte zurückliegenden Zeitraum. Dass nur Vorfahren aus "höherem Stand" - und meine sind das nicht - auch weiter zurückliegend dokumentiert wurden und nur diese aufgrund der Menge an überlieferten Informationen auch noch in ihrer Individualität erkennbar werden, finde ich nicht gut.
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